Die Pianistin Andrea Juric-Bosch, im kroatischen Zagreb geboren, bekam ihren ersten Klavierunterricht mit sechs Jahren an der staatlichen Musikschule „Vatroslav Lisinski“ ihrer Geburtsstadt. Mit 14 Jahren begann ihr Unterricht bei Annie Gicquel, mit 16 wurde sie in deren Klasse als jüngste Studentin am Konservatorium Nürnberg aufgenommen. 1994 setzte sie ihr Studium an der Hochschule für Musik, Würzburg bei Prof. Gabriel Rosenberg und Prof. Karl Betz fort. 1998 ging die Diplommusikerin für zwei Jahre nach London an die „Royal Academy of Music“. In dieser Zeit arbeitete sie sowohl mit ihren Professoren Vanessa Latarche und Colin Stone als auch mit zahlreichen Gastprofessoren wie Alexander Satz, Sontraud Speidel oder dem Kammermusik-Spezialisten Volker Stenzl zusammen. Der “Elsie D N Prater Award”, die “Bastard Scholarship” und der “Charles Norman Award” dokumentieren ihre Erfolge. Nach der Verleihung des Meisterklassendiploms der Academy, des „Postgraduate Diploma“, kam sie zurück nach Würzburg und beendete ihre pianistische Ausbildung bei Prof. Karl Betz. 2002 erhielt sie auch hier das Meisterklassendiplom.

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Andrea Juric-Bosch tritt regelmäßig innerhalb und außerhalb Deutschlands sowohl in solistischen Recitals als auch als gefragte Kammermusikpartnerin auf. Ihr Repertoire umfasst die Werke aus allen Jahrhunderten der Tastenmusik, mit besonderer Hingabe und in besonderem Umfang widmet sie sich dem Œuvre von Robert Schumann. Zehn Jahre lang bildete sie ein höchst erfolgreiches Klavierduo mit Helge Gutsche. Ihre gemeinsamen Auftritte in Finnland, England und Deutschland fanden begeisterten Zuspruch bei Publikum und Presse.

Während der Jahre in London lehrte sie in Zusammenarbeit mit dem King´s College an der Royal Academy, nach 2002 auch an der Musikhochschule Würzburg.

 

Konstantin Bosch begann seinen musikalischen Werdegang mit fünf Jahren am Klavier und der Violine am Konservatorium seiner Heimatstadt Nowokusnezk. Nach dem Gewinn mehrerer Jugendwettbewerbe seiner Heimatregion kam er achtjährig zu Prof. Alexej Gwozdew an die Spezialschule für Musik am Konservatorium Nowosibirsk. 1998 führte sein Weg in die Bayerische Frühförderklasse von Prof. Conrad von der Goltz. Ihm folgte er schließlich mit 16 Jahren an die Hochschule für Musik in Würzburg, die er sowohl mit einem künstlerischen als auch pädagogischen Diplom abschloss, beide mit Auszeichnung. Den Schlusspunkt seiner Ausbildung bildeten zwei Jahre in der Meisterklasse von Prof. Grigori Zhislin, 2007 wurde ihm das Meisterklassendiplom verliehen.

Konstantin Bosch widmet sich intensiv der Kammermusik, so war er mehrfach beim Musikfest Speyer und anderen Konzerten der Staatsphilharmonie zu erleben, zuletzt mit Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“ mit Cornelia Froboess. Er ist Bundespreisträger bei „Jugend Musiziert“, konzertierte mit den Hofer Symphonikern und der Jungen Philharmonie Köln auf einer Tournee durch England. Er spielt eine Violine von Augusto Pollastri aus dem Jahr 1921.

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Seit der Konzertsaison 2007/2008 bekleidet Konstantin Bosch die Position des stellvertretenden Stimmführers der   2. Violinen in der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Diese Tätigkeit ermöglicht ihm die tägliche Zusammenarbeit mit den führenden Solisten und Dirigenten der Gegenwart und führt ihn in die bedeutendsten Säle des Kontinents sowie über die Grenzen dessen hinaus. Es folgten Einladungen zu den Stuttgarter Philharmonikern, Düsseldorfer Symphonikern, der Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und anderen Orchestern, zuletzt auch als Konzertmeister zum Kurpfälzischen Kammerorchester.